BVIZ-Arbeitsgruppentag 2017

Am 3. April fand im Science Park Kassel der 2. Arbeitsgruppentag des BVIZ statt. Im Rahmen der parallel tagenden AG’s Zentrumsbetrieb, Kreativwirtschaft und Internationales informierten sich die Geschäftsführer, Zentrumsleiter und Mitarbeiter aus den Innovationszentren zu aktuellen Themen und Fragestellungen rund um den Zentrumsbetrieb.

Am Rande gab es genügend Gelegenheit zum fachlichen Austausch mit Kollegen und Experten. Die BVIZ-Arbeitsgruppen haben sich als wichtige fachspezifische Qualifizierungs-, Informations- und Austauschplattform für die Verbandsmitglieder etabliert und sollen inhaltliche Impulse geben und eine Möglichkeit zum Austausch und Netzwerken sein.

Als nächste AG-Sitzungen tagt die AG-BioParks am 26. April im BioTechPark Berlin-Buch sowie die AG-Rechtsfragen am 4. Mai im TechnologieZentrum Dresden.

Ergänzende Informationen finden Sie HIER

AG-Tag

Meeting im Rahmen der Mittelstandsallianz mit Dr. Peter Tauber, Generalsekretär der CDU

In Fortsetzung der Gespräche mit Regierungsvertretern und Politikern fand am 30. März in der CDU-Zentrale ein Gespräch mit dem Generalsekretär der CDU, Dr. Peter Tauber und Dr. Joachim Pfeiffer, dem wirtschaftspolitischen Sprecher der CDU statt.

Die Verbändevertreter diskutierten mit den Politikern u.a. zu Themen des Wettbewerbs, Bürokratieabbau, den Rückgang von Innovationsaufwendungen in KMU, Fachkräftesicherung und Digitalisierung. Es herrschte Konsens bei den Fragen, wie für den Mittelstand in Zukunft bessere Rahmenbedingungen geschaffen werden können.

Andrea Glaser, Geschäftsführerin des BVIZ mahnte, die hohe Bedeutung von Innovationen für die deutsche Wirtschaft nicht zu unterschätzen: „Unternehmensgründer sind die Innovateure im Wirtschaftskreislauf. Sie tragen ein hohes persönliches Risiko für die Gesellschaft. Eine Gründungsförderung, die dieses Risiko teilen hilft, zum Beispiel in Form einer Validierungsfinanzierung auf Zuschussbasis wäre ein hilfreiches Instrument.“

Dr. Tauber und Dr. Pfeiffer stimmten mit dem Großteil der Forderungen der Mittelstandsallianz überein, nahmen zahlreiche Anregungen auf und luden die Partner zu einem aktiven und regelmäßigen Austausch ein. Insbesondere im Rahmen der anstehenden Bundestagswahl zeigten sie sich sehr offen, die Initiativen und Ideen der Mittelstandsallianz bei der Positionierung aufzunehmen. Zahlreiche Forderungen der Partner sind bereits in der aktuellen Positionierung der CDU enthalten; aktuelle Beschlüsse, die in den kommenden Wochen der laufenden Legislaturperiode laufen, gehen bereits in die richtige Richtung.

https://www.bvmw.de/mittelstandsallianz/die-mittelstandsallianz.html

Foto Tauber

Meeting im Rahmen der Mittelstandsallianz mit dem Bundesvorsitzenden der FDP, Christian Lindner

In Fortsetzung der Gespräche mit Regierungsvertretern und Politikern - zuletzt u.a. mit Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka - fand am 22.2. in kleinem Rahmen ein Gespräch mit dem Bundesvorsitzenden der FDP, Christian Lindner, statt.

Diskutierte Themen und Forderungen der anwesenden Vertreter waren u.a. Digitalisierung, Infrastrukturausbau und bessere steuerliche Rahmenbedingungen und Finanzierungsmöglichkeiten (VC, Crowd, Frühphasenförderung) für Gründer und Mittelstand. Insbesondere zu den Aspekten Gründung und Wachstum brachten der anwesende BVIZ-Präsident, Dr. Bertram Dressel, und die BVIZ-Geschäftsführerin, Andrea Glaser Anregungen und Forderungen aus Verbandssicht ein. Ebenso wurde auf die Themen Fachkräftesicherung und Forschungsförderung eingegangen und mehr Bürokratieabbau für mehr Wettbewerb und Wirtschaftswachstum betont.

Die Vielfalt der Themen und beteiligten Verbände verdeutlicht, dass die Bündelung der Interessen eine sehr wichtige Aufgabe bei der Vertretung der vielfältigen mittelständischen Wirtschaft in der Politik ist. Daher eint die Teilnehmer der Mittelstandsallianz der Wille, die für den Mittelstand dringenden Themen mit einer Stimme in die Politik zu tragen. Aktuell wird u.a. der gemeinsame 10-Punkte-Plan mit Positionierungen und Forderungen an die Politik mit Blick auf die Bundestagswahlen im Herbst aktualisiert.
http://www.innovationszentren.de/86-0-Mittelstandsallianz.html

Meeting Lindner

Brief zum Neuen Jahr

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Jahr 2016 ist bereits seit einigen Tagen Geschichte. Es war ein Jahr der Neuausrichtung für unseren Bundesverband. Nicht nur mit dem neuen Namen mussten wir lernen umzugehen, auch mit einem veränderten Plan und Format der Verbandsveranstaltungen sind wir neue Wege gegangen. Gemeinsam mit Ihnen und vielen Partnern sind wir damit gut vorangekommen, das entnehme ich auch aus den Feedbackbögen der Konferenz. Herzlichen Dank für Ihre Treue!

Doch wichtiger als der Blick zurück ist der Blick nach vorn. Wir wollen mit unserem Bundesverband den eingeschlagenen Weg fortführen, die Innovationszentren fit zu machen für ein sich änderndes Umfeld, für Veränderungen bei den Anforderungen und in der Arbeitsweise. In Mannheim haben wir auf der Jahreskonferenz 2016 erste wesentliche Erkenntnisse herausgearbeitet. Für 2017 haben wir uns deshalb vorgenommen, solche Themen wie Kooperation mit anderen Einrichtungen der Gründerunterstützung und Entwicklung der Zentren als Knoten für Kompetenznetze weiter zu vertiefen. Ich lade Sie schon heute dazu ein, diese Entwicklung aktiv mitzugestalten. Unser Arbeitsgruppentag am 3. April 2017 in Kassel sowie unsere Jahreskonferenz Ende September in Lübeck werden dafür den attraktiven Rahmen schaffen.

Ich halte diesen Prozess auch vor dem Hintergrund, dass in einigen Kommunen die Diskussion über die Sinnfälligkeit von Innovationszentren erneut geführt wird, für besonders wichtig. Die Erfahrungen der letzten Jahre machen es immer wieder deutlich: gut geführte Innovationszentren sind die effizientesten Wirtschaftsförderungseinrichtungen, die eine Kommune oder ein Landkreis betreiben können.

Im diesem Sinne freue ich mich auf ein interessantes Jahr 2017, auf viele gemeinsame Momente mit Ihnen und wünsche Ihnen in Ihrer täglichen Arbeit alles Gute, stets die richtige Entscheidung und gute Gründungsprojekte.

Herzlichst
Ihr
Dr. Bertram Dressel
Präsident

BD Bild

BVIZ-Qualitätsprädikat an zwei Technologieparks vergeben

Noch vor dem Jahresende 2016 hat der Technologiepark Braunschweig am 8. Dezember inzwischen die 3. erfolgreiche Auditierung bestanden und darf für weitere 5 Jahre das BVIZ-Qualitätsprädikat „Anerkanntes Innovationszentrum“ tragen. Der TP Braunschweig kann nicht nur auf eine erfolgreiche Arbeit zurückblicken, sondern ist als Teil der Braunschweig Zukunft GmbH beispielhaft zukunftsfähig aufgestellt.
Mit ähnlichen Erfolgen konnte der Technologiepark Heidelberg überzeugen, der am 24. November 2016 erstmalig nach erfolgter Auditierung das Qualitätsprädikat „Anerkanntes Innovationszentrum“ erwarb.
Im Jahr 2016 hatten darüber hinaus das HAMTEC in Hamm und das TIGZ Ginsheim-Gustavsburg das Qualitätslabel erworben.
Das BVIZ-Qualitätsprädikat “Anerkanntes Innovationszentrum”

Audit TP BS