BVIZ-Jahreskonferenz 2017

17.-19. September 2017 in Lübeck

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Innovationszentren 5.0 – Teil 2 VERNETZUNG NEU ERFINDEN

Gastgeber:
UniTransferKlinik Lübeck GmbH / Technikzentrum Lübeck

Konferenzort:
MFC 1 – Multifunktionscenter / UniTransferKlinik Lübeck GmbH
23562 Lübeck, Maria-Goeppert-Straße 1


Konferenzprogramm BVIZ-Jahreskonferenz 2017
Informationen zum Besichtigungsprogramm

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Faxreservierung Hotel Radisson Blu
Faxreservierung Hotel Ibis

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Online-Ticket Lübeck

Montag 18.09.2017

KONFERENZBEGINN

13.00 – 14.30 Uhr Eröffnungsplenum

15.00 – 16.30 Uhr Programmteil I (zwei parallele Foren)

Forum I.A.
Vernetzung neu gestalten I – Innovationszentrum trifft Industrie

Eine wichtige Aufgabe vieler Innovations- und Gründerzentren ist die Vernetzung der durch sie betreuten Unternehmen mit der mittelständischen und Großindustrie. In Zeiten der voranschreitenden Digitalisierung werfen Schlagworte wie “Social Media”, “Elevator-Pitches” oder “Digital Hubs” ein Licht auf immer schneller laufende Prozesse der Beschaffung und des Austauschs von Informationen und Wissen. Start-ups wie etablierte Unternehmen suchen dabei nach den für sie geeigneten Kanälen, um Partner zu finden und zu gewinnen.

Die Zentren spielen eine wachsende Rolle bei der Entwicklung und Erprobung neuer Formate, die über die Vernetzung von Akteuren neue unternehmerische Initiativen befördern. Der Workshop soll dies anhand aktueller Praxisbeispiele illustrieren und Impulse für das aktive Handeln des Zentrumsmanagements geben.

Moderation:
Dr. Peer Ambrée
Wissenschafts- und Technologiepark Berlin-Adlershof

Forum I.B.
Gebäudeerhalt und Betriebssicherheit

Zentren, die in die Jahre gekommen sind, stehen vor der Herausforderung, auch zukünftig attraktive Flächen vorzuhalten. Nicht nur zur Senkung der Betriebskosten im Sinne der Mieter, sondern auch zur Reduktion der Emission ist es sinnvoll, in die Substanz zu investieren und die Haustechnik zu optimieren. Dabei ist eine Reihe von gesetzlichen Vorgaben und nicht zuletzt auch eine wirtschaftliche Umsetzung der Maßnahmen zu beachten, die durch die Nutzung von Fördermitteln oft deutlich verbessert werden kann.

Ein Fallstrick ist aber oft die Pflicht bei Umbauten Nachrüstungen, die vor allem den Brandschutz umfassen. vorzunehmen. Die Anwendung aktueller Regeln für den Brandschutz ist in solchen Fällen obligatorisch. So wird die Umstellung des Feuerwehrfunks auf Digitaltechnik, die die Installation einer BOS-Anlage im Haus mit sich bringt, mit hohen Kosten verbunden sein. Auch Brandmeldeanlagen, Fluchtwege oder sogar Löschsysteme können die Sanierung deutlich komplexer machen und verteuern. Die Referenten als Fachleute auf ihrem Gebiet wollen in diesem Workshop Hinweise geben und Fragen aus der Praxis beantworten.

Moderation:
Dr. Gerold Kreuter
FiDT / Science Park Kassel

17.00 – 18.30 Programmteil II (zwei parallele Foren)

Forum II.A.
Vernetzung neu gestalten II – Innovationszentrum trifft Forschung

Nicht überall müssen es EXIST-Gründerhochschulen sein, um den Schulterschluss zwischen Forschung und Ausgründung sowie Innovations-zentren zu pflegen. Insbesondere kleinere und Fachhochschulen können beispielsweise demnächst im Förderprogramm „Innovative Hochschulen“ ihre Transferaktivitäten neu aufstellen. Aber wie kann auch in niederschwelligen Formaten die Vernetzung von Zentren mit Forschungsinstituten gestaltet sein, um von der Forschungs-Idee via Verwertungsplanungen zum Produkt für den Markt zu gelangen. In diesem Forum sollen Impulse aus praktischen Beispielen abgeleitet werden, welche Rolle Innovationszentren gegenüber Forschungseinrichtungen oder Hochschulen einnehmen und wie sie diese ausfüllen können.

Moderation:
Dr. Raimund Mildner
Technikzentrum / Uni-Transferklinik Lübeck

Forum II.B.
Digitalisierung der Geschäftsprozesse in Zentren

Digitalisierung ist auch aus der Bewirtschaftung von Immobilien nicht mehr wegzudenken. Es gibt eine große Zahl sogenannter Facility Management-systeme, die die verschiedenen Prozesse beim Betrieb, der Instandhaltung, der Vermietung – kurz: der Bewirtschaftung der Immobilien - unterstützen. Viele dieser Lösungen sind mit den besonderen Anforderungen eines Innovationszentrums (häufiger Wechsel der Mieter, flexible Mietlaufzeiten, komplexe technische Infrastruktur mit der Notwendigkeit der Abrechnung der Nutzung …) überfordert. Das Forum dient dem Erfahrungsaustausch für Nutzer verschiedener Systeme sowie zur Vorstellung geeigneter Lösungen, die sich in Innovationszentren bewährt haben.

Moderation:
Dr. Bertram Dressel
TechnologieZentrum Dresden

Dienstag, 19.09.2017

09.00 – 10.30 Programmteil III (zwei parallele Foren)

Forum III.A.
Wachsen durch Vernetzung

Ballungsräume und Metropolregionen bieten Gründern hervorragende Bedingungen und Unterstützung. Es gibt viele Angebote, sich zu vernetzen. In wirtschaftlich schwächeren Regionen stellt der Zugang zu Industrie und Forschung mitunter eine Herausforderung dar. Um eine Abwanderung von Know How in die großen Wirtschaftsräume zu verhindern, müssen die Innovationszentren im strukturschwachen Umfeld mit auf ihre Region zugeschnittenen Angeboten für Gründer und innovative Unternehmen aufwarten.

Beispiele aus Deutschlang und Österreich zeigen, wie es in Regionen abseits der Metropolen gelingt, für die Gründer und Unternehmer ein wichtiger Begleiter zu sein. In kurzen Statements haben Sie die Möglichkeit, Ihre Erfahrungen und Aktivitäten kurz darzulegen.

Moderation:
Heike Gensing
BIC Frankfurt/ Oder

Forum III.B.
Datenschutz

Am 4. Mai 2017 wurde die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung veröffentlich. Deren Umsetzung in den Zentren bringt erheblichen Aufwand mit sich. Spätestens ab Mai 2018 sind alle Zentren zur Umsetzung verpflichtet, da diese Verordnung unmittelbar gilt. Dies insbesondere durch die Verarbeitung und Speicherung von personenbezogenen Daten, die z. B. aus der Verwaltung von Schlüsseln und Zugangsdaten zu den Räumen sowie der Veranstaltungsorganisation herrühren.

Unklar ist noch, ob im Rahmen der nationalen Umsetzung die bisherige Regelung zur Benennung eines Datenschutzbeauftragten für alle Zentren nötig ist oder ob die derzeitige Lösung über die Mitarbeiteranzahl bestehen bleibt. Hier wollen wir über den Stand Informieren und gleichzeitig auch Möglichkeiten aufzeigen, sich bei Verlust von Daten oder unberechtigtem Eindringen in die Systeme abzusichern.

Moderation:
RAin Anne Glaser
Kanzlei Prof. Dr. Holzhauser, Dresden

11.00 – 12.30 Programmteil IV

Podiumsdiskussion
Titel: Chancen und Risiken der Vernetzung

Titel: Chancen und Risiken der Vernetzung

Networking ist ein Teil des beruflichen Erfolgsgeheimnisses und besonders wichtig für Startups. Im Geschäftsleben ist es zentraler Bestandteil von Kundenakquise, Recruiting, Kooperationen und dem Erschließen neuer Geschäftsfelder. Häufig ergeben sich dabei auch ganz nebenbei neue Möglichkeiten, wenn sich durch ein (nur scheinbar) zufälliges Treffen ein neuer Kontakt ergeben hat. Doch wie netzwerkt man erfolgreich?

Sind es nach wie vor klassische Elemente auf Tagungen, Messen, Vorträgen und Besuche mit persönlichen b2b Kontakt z.B. beim Essen oder auf der Launchparty? Wie sieht heute das Netzwerken für die Next Generation der sog. Young Professionals aus? Welche Rolle spielen eigentlich online Elemente wie LinkedIn, XING und Instant-Messaging-Dienste wie Skype, WhatsApp oder Facebook? Können sie die klassischen Elemente zukünftig gar ersetzen?

In einem offenen Forum möchten wir mit ausgewählten Teilnehmern auf dem Podium, gemeinsam mit ihnen, dem Publikum darüber diskutieren. Was sind ihre Erfahrungen? Wie sollten sich ihrer Meinung nach die Zentren hier zukünftig aufstellen?

Moderation:
Dr. Thomas Diefenthal
BioPark Regensburg
und
Jürgen Bath
Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg

Bitte beachten Sie: Während der Veranstaltung werden Fotos gemacht. Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie sich mit der unentgeltlichen Veröffentlichung der Aufnahmen im Internet, in Broschüren und anderen Medien einverstanden.

Veranstalter:
Bundesverband Deutscher Innovations-,
Technologie- und Gründerzentren e.V.
Jägerstrasse 67, 10117 Berlin

Gastgeber

UniTransferKlinikTZL

Goldsponsor

Partner und Sponsoren

TÜV

Platin- und Silber-Fördermitglieder

HDIDSGV2Kadans